Medientipps Woche 25/2022

Lesen Sie hier unsere aktuellen Medientipps der Woche

Neue Hörbücher

  • Camilleri, Andrea: "Das Ende des Fadens"
    Das hat ihm gerade noch gefehlt: Auf Wunsch seiner Verlobten Livia soll Commissario Montalbano sich für einen feierlichen Anlass einen Anzug maßschneidern lassen. Doch die allseits hochverehrte Schneiderin Elena überzeugt ihn mit Effizienz und Charme. Am nächsten Tag findet man Elena tot in ihrem Atelier, erstochen mit einer Schneiderschere. Die widersprüchlichen Aussagen mehrerer Verdächtiger abzuwägen erinnert Montalbano bald an das Entwirren eines verhedderten Wollknäuels.
  • Fitzek, Sebastian: "Schreib oder stirb"
    Carl Vorlau, mysteriöser Patient einer psychiatrischen Klinik, behauptet, die siebenjährige Pia entführt und an einen geheimen Ort verschleppt zu haben. Über seine Tat will der Patient nur mit einem einzigen Menschen reden – dem Literaturagenten David Dolla, dem Vorlau ein diabolisches Angebot macht.
  • Mann, Thomas: "Wälsungenblut"
    Die Zwillinge Siegmund und Sieglinde sind eng verbunden und genießen das süße Nichtstun, das ihnen der Reichtum ihrer Eltern ermöglicht. Doch als die Schwester heiraten soll, scheint die Nähe zwischen den Geschwistern in Gefahr. Der Bruder erbittet als einen letzten gemeinsamen Abend den Besuch von Richard Wagners »Walküre«. In dem in Liebe vereinten Geschwisterpaar auf der Bühne glauben sie ein Spiegelbild ihrer selbst zu erkennen.
  • Seethaler, Robert: "Der letzte Satz"
    An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.
  • Sawatzki, Andrea: "Brunnenstraße"
    1971 wird der Journalist Günther Sawatzki von seiner Stelle in London abgezogen und geht zu seiner Familie nach Deutschland zurück. Aber er will sein altes Leben aufgeben und mit seiner Geliebten zusammen sein, mit der er eine Tochter hat: Andrea. Doch bald stellt sich heraus, dass dieser weltläufige und gebildete Mann schwer krank ist. Das Geld wird knapp, die Mutter muss wieder als Nachtschwester arbeiten, und die zehnjährige Andrea kümmert sich um den dementen Vater, der launisch, ungeduldig und jähzornig ist. Es entspinnt sich ein geheimes Leben zwischen den beiden von Nähe und Entfremdung, Liebe und Überforderung. Bis zu seinem katastrophalen Ende.